AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen
1. Die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Gasthaus und Hotel Marktschmiede gelten für alle Verträge zwischen dem Hotel und seinen Gästen bzw. Kunden, insbesondere für Beherbergungsverträge. Andere AGB als die des Hotels werden nicht Vertragsinhalt, auch wenn das Hotel diesen nicht ausdrücklich widerspricht.

2. Reservierte Zimmer stehen dem Gast ab 15 Uhr des Anreisetages zur Verfügung. Das Hotel ist berechtigt, reservierte Zimmer, die vom Gast bis 18 Uhr des Anreisetages nicht in Anspruch genommen worden sind, anderweitig zu vergeben, es sei denn, der Gast hat dem Hotel zuvor eine spätere Ankunftszeit mitgeteilt. Am Abreisetag sind die Zimmer, wenn nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde, bis 11 Uhr zu räumen.

3. Das Hotel ist berechtigt, bei oder nach Vertragsabschluss eine Anzahlung zu verlangen. Sofern im Einzelfall nichts anderes vereinbart wird, kann das Hotel als Anzahlung 20 % des Entgelts der gebuchten Leistung verlangen. Bucht ein Gast ein Zimmer für mehr als 10 Tage, ist das Hotel berechtigt, eine Anzahlung in Höhe von 50 % der gebuchten Leistungen zu verlangen. Die Anzahlung ist 14 Tage vor Anreise fällig.

4. Der Gast erwirbt keinen Anspruch auf Bereitstellung bestimmter Zimmer oder Räumlichkeiten, auch wenn in der Reservierung oder einer Reservierungsbestätigung ein bestimmtes Zimmer genannt werden sollte. Der Gast hat nur Anspruch auf ein Zimmer der von ihm gebuchten Kategorie.

5. Die Unter- oder Weitervermietung der überlassenen Zimmer sowie deren Nutzung zu anderen als Beherbergungszwecken bedürfen der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Hotels.

6. Das Hotel ist berechtigt, Preise für Leistungen, die mehr als 4 Monate im Voraus gebucht werden, an eine eventuell eintretende Erhöhung der Umsatzsteuer anzupassen.

7. Rechnungen sind sofort und ohne Abzug von Skonto fällig. Das Hotel ist berechtigt, Zwischenrechnungen zu stellen. Der Gast darf mit Gegenforderungen gegen das Hotel nur aufrechnen, wenn seine Forderungen unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind. Befindet sich ein Gast gegenüber dem Hotel im Zahlungsverzug, so ist das Hotel berechtigt, weitere Leistungen für den Gast einzustellen sowie für die Erbringung weiterer bereits vereinbarter Leistungen eine vollständige Vorauszahlung zu verlangen.

8. Wird eine verbindlich bestellte Leistung durch den Gast storniert, bleibt er zur Zahlung der Leistung nach Maßgabe folgender Regelung verpflichtet: - Bei einer Stornierung mehr als 14 Tage vor dem vereinbarten Leistungszeitraum wird der Gast von sämtlichen Zahlungsverpflichtungen frei. - Bei einer Stornierung innerhalb eines Zeitraums von 14 bis 10 Tagen vor dem vereinbarten Leistungszeitraum bleibt der Gast zur Zahlung von 10 % des für die bestellte Leistung vereinbarten Entgelts verpflichtet. - Bei einer Stornierung innerhalb eines Zeitraums von 9 bis 7 Tagen vor dem vereinbarten Leistungszeitraum bleibt der Gast zur Zahlung von 50 % des für die bestellte Leistung vereinbarten Entgelts verpflichtet. - Bei einer Stornierung weniger als 7 Tage vor dem vereinbarten Leistungszeitraum bleibt der Gast zur Zahlung von 80% des für die bestellte Leistung vereinbarten Entgelts verpflichtet. Vom Gast eventuell geleistete, durch die Stornokosten nicht verbrauchte Anzahlungen werden an ihn zurückerstattet. Dem Gast steht es frei, den Nachweis zu erbringen, dass dem Hotel durch die Stornierung kein oder nur ein geringerer Schaden als das von ihm verlangte Entgelt entstanden ist. Der Gast ist dann nur zur Zahlung des von ihm nachgewiesenen geringeren Schadensbetrages verpflichtet.

9. Die Haftung des Hotels für das Abhandenkommen und die Beschädigung oder Zerstörung von Sachen der Gäste ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Dies gilt jedoch nicht, wenn zwischen Gast und Hotel ein gesonderter Verwahrungsvertrag für bestimmte Sachen geschlossen wird. Wenn einem Gast, kostenlos oder gegen ein besonderes Entgelt, ein Stellplatz auf einem Hotelparkplatz zur Verfügung gestellt wird, kommt dadurch noch kein Verwahrungsvertrag zustande.

10. Den Hotelgästen ist das Verzehren von mitgebrachten Speisen und Getränken in den öffentlich zugänglichen Bereichen des Hotels untersagt.

11. Die Haftung des Hotels für Mängel an den Hotelräumlichkeiten, die bei Abschluss des Beherbergungsvertrages bereits vorhanden, aber dem Hotel noch nicht bekannt waren, ist ausgeschlossen, es sei denn, die fehlende Kenntnis vom Mangel beruht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.